Dienstag, 6. April 2010

Bewusstseinssache

Ja, es gibt Probleme!
Aber die sind kein Problem!
Sind sie dann Probleme?

Freitag, 2. April 2010

Am hellen Strand

Ich ging entlang am hellen Strand,
das Meer dort vor mir endlos weit.
Hinter mir verlor’ne Zeit,
die mir bis zum Halse stand.
Vorbei, einst war’s ein Schreckgespinst,
das mir an die Nieren ging,
weil mein Herz an Sachen hing,
die man pries, komm, du gewinnst,
doch am End war nichts als heiße Luft,
nur Versprechen völlig leer,
für sie zu rackern, das war schwer,
und immer größer wurd die Kluft
zwischen dem, was ich erlebte
und dann dem, was ich ersehnte.
Und das, woran ich mich gewöhnte,
war nur Kampf, von dem mein Herz erbebte.
Vorbei, was bin ich schließlich froh,
dass alles, was mir wichtig schien,
verloren ging, denn oh, was habe ich geschrien,
ich suchte Gold und fand nur Stroh.
Doch dieses kam mir gerade recht,
um alles zu verbrennen,
und dann fort zu rennen
von all dem, was ist nicht echt.
Und so kam es, dass ich steh,
hier an diesem hellen Strand,
alles, was ich schließlich fand,
war der Verlust vom Weh.

Montag, 29. März 2010

Blamage

Die Angst vor einer Blamage fordert jede Menge Energie und verstärkt dabei nur die Wahrscheinlichkeit, sich zu blamieren.
Blamieren kann sich nur der, der die Blamage als Blamage bewertet.

Freitag, 26. März 2010

Reagieren oder nicht?

Wer auf die Angst reagiert, etwas zu verpassen, bekommt meist etwas verpasst, das ihm gar nicht passt!

Dienstag, 23. März 2010

Doppeldeutigkeit

Hingabe!
Welch doppeldeutiger Begriff!
Es gab Zeiten, da habe ich mir gewünscht, ich könnte mich einfach hingeben und das mitmachen, was man von mir verlangt.
Das tun, was man mir sagt.
Kein Widerstand gegen irgendwelche Anweisungen.
Wenn der Chef Überstunden fordert, gebe ich sie ihm.
Wenn die Frau beim Shoppen Unterstützung möchte, gehe ich mit.
Wenn die Familie nach mir ruft, dann komme ich und helfe.
Wenn Freunde Geselligkeit wollen, mache ich mich auf den Weg.
Es hat nicht funktioniert!
Da war immer dieser Rebell, der einen Strich durch die Rechnung gemacht hat!
Nichts mit Hingabe!
Es sei denn, damit aufzuhören, diesen Rebell in Zweifel zu ziehen!
Denn er ist nicht zu kontrollieren!
Er muss genau so sein, unbändig verliebt in die Freiheit.
Nicht tot zu kriegen!
Er liebt es zu spielen und alles, was ihm dieses versagt, bekommt seine Beißerchen zu sehen.
Rebell?
Welch doppeldeutiger Begriff!
Letztens habe ich mich aufregen müssen wegen einer Kleinigkeit. Und man könnte meinen, es sei der Rebell gewesen, der sich da über Kinkerlitzchen mokiert hat.
Nein, der Rebell sagt nur, dass es da gar kein Problem gibt, und das bringt den Sicherheitsfanatiker auf die Palme!
Der Rebell steht einfach nur für die Funktionstüchtigkeit des Universums.
Diese lässt sich nicht beeinflussen, das Spiel läuft unbeirrlich nach seinen Regeln ab.
Alles, was sich der Liebe immer und immer wieder (scheinbar) in den Weg stellt, wird verschlungen wie Nahrung, um das Leben zu erhalten.

Donnerstag, 18. März 2010

Erfolg blendet!

Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr als dass ein Erfolgreicher in den "Himmel" kommt.
(Erfolgreich in dem Sinne, dass jemand an seinem Erfolg hängt, sich etwas darauf einbildet).

Montag, 15. März 2010

Alles im Fluss oder auch nicht!

Ob im Leben alles leicht von der Hand geht oder alles blockiert ist. Beides ist eine Segnung, für die man dankbar sein kann, denn es ist mit Sicherheit das Beste für einen.
Es ist nur der Glaube, dass es besser wäre, wenn etwas schneller oder anders vonstatten ginge, der im Inneren Unfrieden stiftet.

Freitag, 12. März 2010

Wolke 7 (Cloud 9)


Die Liebe ist wie ein Bügeleisen. Sie braucht Ecken und Kanten, die sie glatt bügeln kann, sonst kann sie nicht existieren.

Mittwoch, 10. März 2010

Wenn einem alles zuviel wird!

"Trenne dich von dem, was dich trennt!"

Sonntag, 7. März 2010

Unternehmen Mensch!

Niemand kann was dafür, wenn bei ihm die Ungeduld die Geschäftsführung übernommen hat.
Aber es hilft, sich jeglichen Respekts zu entledigen, indem klargestellt wird:
Die Ungeduld ist ein miserabler Manager!

Mittwoch, 3. März 2010

Du und Ich

Und ich sprach zu mir:
Glaubst „Du“, dass irgend etwas auf dieser Welt geschehen kann, was gegen dich ist?
Dann glaubst „Du“, dass „Du“ dir selbst etwas Böses antun könntest!
Na klar, dieser Glaube taucht auf und wird körperlich spürbar, und das ist nicht gerade angenehm, aber so will „ich“ es. Denn nur so lässt sich Entspannung genießen, wenn nämlich klar wird, dass dieser Glaube nur Unsinn ist. Dazu bedarf es nun mal auch der Spannung.
Baden ohne nass machen geht nicht!
Und wenn „ich“ es so will, dann willst natürlich auch „Du“ es.
Denn da ist nicht wirklich ein Unterschied.

Sonntag, 28. Februar 2010

In die Luft gehen!

Das Ego ist wie eine Rakete mit einer Reißleine, an der man ziehen muss, damit sie hoch geht, sprich damit die Emotionen hoch kochen.
Nun gibt es gewisse Egos, die sich sehr gut darauf verstehen, diese Reißleine bei anderen Egos zu ziehen, manchmal auf elegante Weise mit einem Augenzwinkern, meist, indem sie sich wie die reinsten Arschlöcher gebärden.
Wie auch immer, alle Egos werden von der gleichen Kraft gesteuert. Sie sind nur Spielfiguren, um einen genialen Film abzudrehen. Der Film hat keine Message, er dient nur zur Unterhaltung und als Beweis, wie genial DAS ist, was ihn zum Laufen bringt ohne eine Wahl zu haben, irgend etwas daran zu verändern.
Warum auch, wo es doch schon optimal abläuft?

Freitag, 26. Februar 2010

Nichts!

„Durch die Erleuchtung habe ich wahrlich nichts gewonnen!“ (Buddha)

Ich muss nichts erreichen!
Ich kann nichts verpassen!
Ich kann nichts falsch machen!
Nichts kann mir etwas antun!
Nichts kann mich für irgendeine Entscheidung rügen!

Mittwoch, 24. Februar 2010

Zu hohe Erwartungen?

Immer wieder heißt es in gelehrten Kreisen, die Menschen würden zuviel erwarten.
Dass ich nicht lache!
Zu wenig erwarten sie!
Viel zu wenig!
Sie erwarten ein Leben, wo sie unter Zeitdruck stehen und Ziele verpassen können, wo sie schlimme Fehler machen können und ständig aufpassen müssen, sich nicht schuldig zu machen an der Misere von anderen.
Ha! Wer das glaubt, der erwartet armseliges!

Samstag, 20. Februar 2010

Bewusstseinsspiel

Das Genialste am Lebensspiel ist, dass sehr vieles auf überzeugende Weise darauf hindeutet, dass es kein Spiel ist. Denn damit das Spiel funktionieren kann, ist es unumgänglich, dass die meisten Spielfiguren glauben, es sei kein Spiel (so wie sich ein guter Schauspieler mit seiner Rolle identifizieren muss). Daran ist nichts verkehrt, vielmehr spricht es für die Genialität des Spiels, und eben diese kann man nur voller Bewunderung und Staunen lieben, wenn einem erst mal klar wird, dass man die ganze Zeit einer Täuschung auf den Leim gegangen ist. Einer Täuschung, die letztendlich das eigene Werk ist.
Damit diese Klarheit hervortreten kann, ist es allerdings unumgänglich, nicht länger den eigenen Gefühlen Glauben zu schenken, zumindest nicht den gewohnten oberflächlichen Gefühlsreaktionen, sondern mit ganzem Herzen und auf Teufel komm raus wissen zu wollen, was hier eigentlich los ist. Solange dieser Wille, der in jedem Menschen schlummert, nicht dominant wird, wird das Leben weiter von dem Glauben bestimmt, das Leben sei eine ernste Angelegenheit und der Tod sei unbedingt zu vermeiden. Was natürlich auch nur Teil des Spiels ist, bei dem nur eines wirklich lebendig ist. Und das sind nicht die Spielfiguren.

Mittwoch, 17. Februar 2010

Wie es hierzu kommt!

Ich schreibe hier gar nichts!
Alles schreibt sich für mich. Und ich bin erstaunt und fasziniert.
Einfach nur genial für den kleinen Jungen, der das hier veröffentlicht.
Aus Spaß am Spiel! Weil ich das Zeug liebe!
Ob es einer liest oder tausende, wen kümmert's?

Montag, 15. Februar 2010

Verantwortung

Ich führe ein verantwortungsloses Leben und übernehme dafür die volle Verantwortung. Wie ist das möglich?

Mittwoch, 10. Februar 2010

Liebeszerstörer!

Wer ist besser?
Wer kann mehr?
Wer weiß mehr?
Wer ist stärker?
Wer ist talentierter?
Wer ist erfolgreicher?
Wer ist weiter
als ich?
In diesem Sinne ist Vergleichen der größte Liebeszerstörer!
Wenn klar wird, dass das völlig unnötig ist, weil alles so ist wie es sein muss, hat die Sabotage ein Ende!

Freitag, 5. Februar 2010

Bühne frei

Ich brauche keine Bühne, auf der ich mich zur Schau stelle. Wenn mich jemand schubst, okay, dann spiele ich mit, aber wichtig ist mir das nicht. Lieber sitze ich gemütlich im Zuschauerraum und schau mir fasziniert mein Spektakel an.

Mittwoch, 3. Februar 2010

Was auch immer passiert...

Wie etwas geschieht, ist immer ein Wunder!