Montag, 25. Mai 2009

Was will "ich" eigentlich?

Plötzlich wusste er, dass er gar nicht anders kann als das zu wollen, was er will. Da er aber solange geglaubt hat, das, was er will, sei falsch und infolgedessen versucht hat, etwas anderes zu wollen, hat er ganz aus den Augen verloren, was er eigentlich wirklich will.
(Wir wissen nicht, was Ärzte oder Apotheker in so einem Fall empfehlen, wir jedenfalls raten, dringend und ohne Umschweife den Kontakt zur inneren Stimme wieder aufzunehmen - falls es nicht zu spät ist, aber das ist es nie!)

Kommentare:

  1. ähh, und wer ist das, der da "innen" spricht? ist da einer drinn innen?
    hast du einen gefunden, der drinn ist, wenn du nachgeforscht hast? bist du sicher, dass da "etwas" ist? smile

    love

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  2. Ja, ich habe was gefunden!
    Nichts! :-)
    Aber mal Spaß beiseite: Mit der inneren Stimme ist das Ursprüngliche gemeint, das, was unter all diesem kilometerhohen Konditionierungsmüll begraben ist. Jeder Mensch in seiner Rolle, die er spielen muss, hat seine Neigungen, Vorlieben, Sympathien, Interessen, die jedoch ständig von anderen in Frage gestellt werden. Und da ist etwas in jedem Menschen, das unmöglich damit aufhören kann, diesen ganzen Bullshit von wegen, so oder so dürfe man nicht sein und man müsse sich gefälligst anders verhalten als man möchte, loswerden zu wollen. Ganz einfach, weil so ein Bockmist nicht ins System hineingehört, auch wenn's so sein muss, dass der da erst mal drin ist.

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