Dienstag, 31. März 2009

Antipathie

Hass ist da, weil ein Mensch es nun mal hasst, nicht lieben zu dürfen.
Hass ist da, weil ein Mensch es nun mal nicht mag, sich verstellen zu müssen.
Hass ist da, weil ein Mensch es nun mal nicht leiden kann, seine Natur zu verleugnen.

Offensichtlich läuft da ein Prozess ab, zu dem es gehört, an einen Punkt zu gelangen, wo es keine Alternative mehr gibt, als aufzuhören, ein Leben gegen den ursprünglichen Willen des Herzens zu leben.
An diesem Punkt ist die Antipathie, es noch weiter zu versuchen, so groß, dass nur noch ein Schlussstrich gezogen werden kann, koste es was es wolle.

Kommentare:

  1. Hass ist da, weil ein Mensch es nun mal hasst, nicht lieben zu dürfen.
    Wer hindert Dich daran?

    Hass ist da, weil ein Mensch es nun mal nicht mag, sich verstellen zu müssen.
    Wer zwingt Dich dazu?

    Hass ist da, weil ein Mensch es nun mal nicht leiden kann, seine Natur zu verleugnen.
    Warum tust Du es?

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  2. die Frage warum etwas so ist gedacht oder gemacht wird,ist überflüssig denn jeder handelt, denkt, reagiert usw wie er muss.Prozesse laufen ab wie sie ablaufen sollen.So wie ich jetzt in diesem Moment schreibe...
    wen kümmert es was geschieht? Niemanden :)

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  3. Die Antwort auf die Fragen, Elganyi: Angst. Was sonst?
    Aber das ist jetzt Geschichte. Allerdings war es letztendlich so etwas wie Wut und Hass, was mir das Loslassen ermöglicht hat. Und dafür bin ich sehr dankbar an jedem Tag.
    Der Text zielt nur darauf ab, dass es keinen Nährwert hat, sich für seine Emotionen zu verurteilen, denn die kann man sich nicht aussuchen. Sie werden vom Glauben (dass ich die "Liebe" verlieren könnte) gesteuert, dort ist die Wurzel aller Ängste. (Den Glauben kann man sich allerdings auch nicht aussuchen).
    Ja, da ist Niemand, der mich gezwungen oder gehindert hat. Wie schön, danke euch... :-)

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  4. nichts kann man sich aussuchen absolut garnichts...genau das hat meine person noch vor kurzen in angst und schrecken versetzt,,hilflos, wütend und auch hass auf alles....nun ist die angst weg und verstehen ist da....aber wut und andere emotionen habe ich hin und wieder mal..so wie es sein soll...es ist soooooooo wunderbar das zu betrachten und nicht mehr in leid und kummer zu versinken vorwurfsvoll mir und meinem (vermeintlichen) gegenüber immmer wissend: genau so soll es sein :)

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  5. Nochmal d'accord! :-)
    "nichts kann man sich aussuchen absolut garnichts...genau das hat meine person noch vor kurzen in angst und schrecken versetzt"
    -> das war genau der Punkt, der auch bei mir geklärt werden musste. Vorher konnte da kein Vertrauen sein, weil noch nicht der Durchblick da war, den Elganyi letztens treffend so beschrieben hat: "...denn schließlich würdest du doch nicht etwas erschaffen, was du nicht willst."
    (Wie wundervoll, dass da keine Trennung ist!)

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